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Praxis-Einblicke

Mihai C. über seine Erfahrungen mit recoveriX bei Parkinson

Patient bei recoveriX Sitzung mit dem Therapeut

„Es heilt vielleicht nicht – aber es hilft sehr“

Mihai C. ist 42 Jahre alt, Anwalt aus Rumänien und lebt seit sechs Jahren mit Parkinson. Für eine intensive recoveriX-Therapie ist er für drei Wochen nach Wien gekommen. Im Video-Interview erzählt er, wie er die Behandlung erlebt hat und was sie für ihn verändert hat.

Beim Abspielen werden Daten an den Videodienst übertragen.

Jeder Tag ist anders

„Jeder Tag ist ein Kampf“, sagt Mihai. Schmerzen hat er keine, aber Parkinson beeinflusst seinen Körper und seine Bewegungen. An manchen Tagen geht es ihm gut, an anderen weniger. Vor der Diagnose war sein Alltag ganz vom Beruf bestimmt. Heute gehört der Umgang mit den Symptomen fest dazu.

Skeptisch, aber neugierig

Von HOME4MOTION und recoveriX erfuhr Mihai durch einen Freund, der in Wien lebt. Begeistert war er zunächst nicht: „Ich habe davor schon viele andere Therapien ausprobiert.“ Sein Freund überzeugte ihn schließlich mit einem einfachen Argument: Er habe nichts zu verlieren. „Also habe ich mir gedacht: Warum nicht? Ich probiere es einfach.“

So läuft eine Sitzung ab

Für das Training bekommt Mihai eine spezielle Kappe mit Elektroden aufgesetzt, die seine Gehirnaktivität misst. Weitere Elektroden werden an Hand und Fuß angebracht. Auf dem Bildschirm sieht er eine Figur, und eine Stimme gibt vor, welche Bewegung er sich vorstellen soll: rechts, links, entspannen.

Wenn das System die gedachte Bewegung erkennt, bewegt sich die Figur auf dem Bildschirm, und die entsprechenden Muskeln werden gleichzeitig sanft elektrisch stimuliert. Mihai beschreibt es so: „Wenn ich an links denke, hebt sich meine Hand. Wenn ich nicht konzentriert bin, funktioniert es nicht. Das zeigt, wie wichtig die Verbindung im Gehirn ist.“ Und er ergänzt mit einem Lächeln: „Es ist wie ein Spiel.“

Mehr als Technik: die Rolle des Therapeuten

Für Mihai war die Begleitung durch seinen Therapeuten ebenso wichtig wie die Technologie selbst. „Er hat nicht nur darauf geachtet, dass alles perfekt abläuft. Er hat mich motiviert und mir Hoffnung gegeben.“ Die Art, wie er mit ihm gesprochen und ihn betreut hat, beschreibt Mihai als „perfekt“.

Drei Wochen, die etwas verändert haben

Mihai trainierte drei Wochen lang täglich, insgesamt rund 25 Einheiten. Gerade die Regelmäßigkeit hält er für entscheidend: „Ein oder zwei Sitzungen reichen nicht.“

Schon nach den ersten Einheiten bemerkte er Veränderungen. Er fühlte sich emotional deutlich leichter und spürte wieder Freude. Im Laufe der Therapie zitterten seine Hände weniger, er konnte schneller gehen, und sein allgemeiner körperlicher Zustand verbesserte sich. „Es hat mir viel Energie und viel Freude gegeben.“

Seine Empfehlung

Mihai bleibt realistisch: „Es heilt vielleicht nicht, aber es hilft sehr. Eine Verbesserung der Symptome ist eine große Sache.“ Er empfiehlt recoveriX nicht nur Menschen mit Parkinson, sondern auch Menschen mit anderen neurologischen Erkrankungen: „Ich glaube, dass viele davon profitieren können.“


Was ist recoveriX?

recoveriX ist eine Neurorehabilitation auf Basis eines Brain-Computer-Interface (BCI). Während Patientinnen und Patienten sich Bewegungen gedanklich vorstellen, misst das System die Gehirnsignale. Erkennt es diese Aktivität, wird die Bewegung visuell dargestellt und die Muskulatur gleichzeitig stimuliert. So wird die Verbindung zwischen Gehirn und Bewegung gezielt trainiert. Dieses unmittelbare Feedback kann helfen, Bewegungsabläufe im Gehirn neu zu festigen und zu verbessern.

recoveriX bei HOME4MOTION

Wir bieten recoveriX an und beraten Sie gerne persönlich, ob diese Therapieform für Sie infrage kommt. Mehr Informationen finden Sie unter therapie.home4motion.com.

Hinweis: Die geschilderten Erfahrungen sind persönliche Eindrücke eines Klienten. Therapieverlauf und Ergebnisse können individuell unterschiedlich sein.